• Missverständnisse und Vorurteile zum Thema Übergewicht
    Hungern macht schlank - falsch!

    Hungern macht dünn - denn wer nur noch die Hälfte isst, schwemmt Wasser aus und baut zunächst nur Muskelmasse ab. Fett wird nur zu einem geringen Teil eingeschmolzen. Lange zu hungern, hält niemand aus. Wird dann wieder etwas mehr gegessen, baut sich das Muskelgewebe wieder auf, Wasser wird eingelagert, und das Gewicht steigt wieder an. Hungerkuren fördern diesen „JoJo – Effekt".

    Fett ist der Stoff, der wirklich schmeckt – richtig ...

    Fett spielt eine wichtige Rolle als Geschmacksverstärker, weil viele Aromastoffe nur fettlöslich sind. ... dennoch falsch!
    In anderen Esskulturen (z.B. Asien) wird fettarm und dennoch schmackhaft gegessen.
    Ein Stückchen Butter im Gemüse lässt das Ganze noch besser schmecken; aber mit 10 Stückchen Butter schmeckt es nicht zehnmal besser. 60 Gramm Fett

    Fünf kleine Mahlzeiten am Tag sind besser als drei große - falsch!
Vor allem Menschen mit Übergewicht haben oft Probleme mit ihrem Stoppsignal. Denn bei ihnen stellt sich die Sättigung nicht zur rechten Zeit ein. Daher ist es schwieriger für sie, eine Mahlzeit zu beenden. Bei fünf Mahlzeiten besteht dieses Problem fünfmal. Für Diabetiker gilt aber weiterhin, dass mehrere Mahlzeiten besser sind als wenige große. Ein Schnäpschen ist gut für die Verdauung - falsch!
Zwar hat man das Gefühl der Erleichterung, weil der Magen schneller entleert wird, aber unter dem Strich schlägt der Verdauungsschnaps auf die Figur. Solange nämlich der Alkohol als hochprozentige Energiequelle im Körper bereit steht, stoppt die Fettverbrennung, so dass die Fettkalorien aus dem Essen sofort in die Fettzellen gelangen.